Instrumente

Truhenorgel

Truhenorgel

Mit der neuen Truhenorgel konnte die Kirchenmusikstiftung St. Agatha ein wertvolles kleines Instrument von großer Klangschönheit für die Pfarrkirche St. Agatha erwerben. Diese Truhenorgel wurde von Orgelbaumeister Martin Scholz aus Mönchengladbach gebaut. Solche Kleinorgeln dienen als Continuoinstrument im Chor und im Orchester, zur Begleitung von Sängern und Instrumentalisten und zum solistischen Spiel in Gottesdienst und Konzert. Die vier Register (Pfeifenreihen) des Orgelpositivs sind aus Holz und Zinn gefertigt, wobei jeweils immer die tiefen und damit längeren Pfeifen aus Holz, die höheren, kürzeren aus Zinn bestehen:

  1. Gedackt 8 Holz/Zinn
  2. Holzflöte 8 ab c
  3. Rohrflöte 4 Holz/Zinn
  4. Principal 2 Zinn
Truhenorgel

Das Gehäuse, das die Pfeifen als Resonanzkörper umschließt, ist aus 18 mm starkem Eichenholz gefertigt. Die Konstruktion besteht aus Rahmen und Füllungen. Das Instrument ist dreigeteilt. Im unteren Gehäuse befindet sich das elektr. Windgebläse, ein Keilbalg und einige Pfeifen des Gedackt 8. Der mittlere Teil umschließt das Pfeifenwerk, und im Oberteil sind Klaviatur, Registerschieber und Notenpult untergebracht. Die Klaviatur mit einem Umfang von 54 Tasten (C-f) ist aus Fichtenholz und mit Buchsbaum belegt. Die Obertasten sind aus Ebenholz gefertigt.

Große Orgel

Hinterer Orgelprospekt der großen Breil-Orgel, 1984

Orgel in St. Agatha Dorsten - Erbaut 1982 von Orgelbau Breil, Dorsten

Hauptwerk C-a’’’ (II. Manual)

  1. Rohrflöte 16’
  2. Prinzipal 8’
  3. Spillpfeife 8’
  4. Oktave 4’
  5. Gedacktflöte 4’
  6. Quinte 2 2/3’
  7. Oktave 2’
  8. Cornett 5 f. 8’ ab gº
  9. Mixtur 5 f. 1 1/3’
  10. Zimbel 3 f. ½’
  11. Trompete 16’
  12. Trompete 8’
  13. Koppel IV/II
  14. Koppel III/II
  15. Koppel I/II
Breil-Orgel, 1984

Rückpositiv C-a’’’ (I. Manual)

  1. Gedackt 8’
  2. Praestant 4’
  3. Koppelflöte 4’
  4. Waldflöte 2’
  5. Quinte 1 1/3’
  6. Sesquialtera 2 f. 2 2/3’
  7. Scharff 4 f. 1’
  8. Fagott 16’
  9. Cromorne 8’
  10. Tremulant
  11. Koppel IV/I
  12. Koppel III/I
Breil-Orgel, 1984

Schwellwerk C-a’’’ (III. Manual)

  1. Dulciana 16’
  2. Holzprincipal 8’
  3. Bourdon 8’
  4. Viole de Gambe 8’
  5. Unda maris 8’
  6. Principal italien 4’
  7. Flûte travérsière 4’
  8. Nazard 2 2/3’
  9. Flageolett 2’
  10. Tierce 1 3/5’
  11. Larigot 1 1/3’
  12. Sifflet 1’
  13. Fourniture 5f.
  14. Basson 16’
  15. Trompettte harmonique 8’
  16. Clairon 4’
  17. Tremulant
  18. Koppel IV/III
Breil-Orgel, 1984

Spanische Trompeteria C-a’’’ (IV. Manual)

  1. Trompeta magna 16’
  2. Trompeta real 8’
  3. Clarin brillante 4’

Pedalwerk C-g’

  1. Prinzipalbaß 16’
  2. Subbass 16’
  3. Octavbass 8’
  4. Gemshornbass 8’
  5. Choralbass 4’
  6. Nachthorn 2’
  7. Rauschpfeife 5f. 2 2/3’
  8. Bombarde 32’
  9. Posaune 16’
  10. Trompetenbass 8’
  11. Koppel I/P
  12. Koppel II/P
  13. Koppel III/P
  14. Koppel IV/P
  • 3000-fache Setzerkombination mit Sequenzer
  • Sequenzertasten sind rechts und links am Spieltisch und als Pistons vorhanden
  • Radialpedal
  • 2 Schwelltritte für den oberen und unteren Teil des Schwellwerkes
  • höhenverstellbare Bank